Seit über 20 Jahren steht alle zwei Jahre die Biennale in Venedig auf unserem Kunstreisen-Programm!

Rialtobrücke
Auch in diesem Jahr haben wir im Juni zusammen mit einem befreundeten Ehepaar 4 kunstvolle Tage in Venedig verbracht.
Die erste positive Überraschung erlebten wir schon am Flughafen, wo wir in einem neuen Terminal bequem und wohl temperiert die Schiffsanlegestelle erreichten und voller Vorfreude die „Blue Line“ bestiegen, zur ca. 1,5 stündigen Fahrt nach Venedig. Wenn dann nach diversen Zwischenstopps endlich die Gebäude und Türme der Innenstadt am Horizont auftauchten, hatten wir auch dieses Mal das vertraute Gefühl einer Heimkehr nach längerer Abwesenheit.
- Autor und Fotograf Klaus Weidner
- Autor und Fotograf Klaus Weidner, nur kunstvoll verfremdet!
- Panorama des Markusplatzes
- Kunstvolle Hausstützen
- Stürmischer Blick auf die Kirche St. Maria della Salute
- Rialtobrücke
- „Art by accident“ – ein Fenster in Venedig
- Strassenkunst ergänzt die Biennale!
Direkt nach dem Ausstieg in Zattere im Dosoduro, führte unser erster Gang natürlich zu Nico, der unserer Meinung nach besten Eisdiele in Venedig. Als wir danach in unserem geliebten Hotel Can Pisani als Stammgäste freundlichst begrüßt wurden, konnte das umfangreiche Programm „Biennale 2017“ am nächsten Tag entspannt in Angriff genommen werden.
Der nächste Tag war den Länderpavillions im Giardini gewidmet, der Folgetag dem Arsenale und letzte Tag den „Eventi Collaterali“, d.h. diversen Begleitausstellungen in der Stadt.
In der nachfolgenden Fotogalerie habe ich bezüglich der Länderpavillions eine sehr subjektive Auswahl von 10 Ländern getroffen, die mir aus unterschiedlichen Gründen besonders gut gefallen haben: Deutschland, Korea, Russland, England, CSR, USA, Israel, Schweiz, Australien und Italien.
Danach folgt eine ebenfalls sehr subjektive Auswahl meiner (Lieblings-) Künstler aus aller Welt, in der von der Italienerin Christine Macel kuratierten großen Ausstellungshalle ITALIA im Giardini und in den wunderbaren Räumlichkeiten des Arsenale.
- Motto der Biennale 2017, Viva Arte
- Deutscher Pavillon, Anne Imhof
- Deutscher Pavillon, gut bewacht
- Deutscher Pavillon, Performance Anne Imhof
- Deutscher Pavillon, Performance
- Besucher als Teil der Performance im Dt. Pavillon
- Dt. Pavillon, ….alles ist endlich!
- Korea-Pavillon
- Korea, Lee Wan, Proper Time
- Proper Time
- Was kostet meine Nahrung an Arbeitszeit?
- Korea, Cody Choi, The Thinker
- Korea, Cody Choi, Shit
- Englischer Pavillon, Phyllida Barlow
- P. Barlow
- P. Barlow
- P. Barlow
- P. Barlow
- Russland, Grisha Brushin
- Russland, G. Bruschin
- Russland, G. Brushin
- USA- Pavillon, Mark Bradford
- USA, Mark Bradford
- Mark Bradford
- USA, Mark Bradford
- USA, Mark Bradford
- Israel, Gal Weinstein
- Israel, Gal Weinstein
- Gal Weinstein
- Gal Weinstein
- Gal Weinstein
- Australien, Tracey Moffat
- Australien, Tracey Moffat
- Australien, Tracey Moffat
- Tracey Moffat
- Tracey Moffat, Angst
- Tracey Moffat, Angst
- Italien, Il mondo magico
- Italien, Roberto Cuoghi
- Italien, Roberto Cuoghi
- Italien, Roberto Cuoghi
- Italien, Adelita Husni-Bey
- Italien, Giorgio Calo
- Schweiz, Carol Bove, Women in Venice
- Women in Venice, Schweiz
- (Real) Women in Venice
- Prämiertes Casino von Rehberger
Marcel hat ihr Motto „Viva Arte Viva“ m.E. ziemlich konsequent umgesetzt. Man spürt ihre weibliche Handschrift (wie meine Barbara behauptet) und ein gewisses Streben nach kunstvoller Vielfalt und Harmonie. Letzteres ist mir persönlich bedeutend lieber, als eine „störrische“, z.B. von politischen Themen und dem Elend dieser Welt geprägten Biennale. Marcel hat die von ihr ausgewählten Künstler und Themen 9 s.g. Chaptern zugeordnet, die sich wie Kapitel in einem Buch ergänzen. Beginnend mit dem Pavillion der „Artists and Books“ folgen “Joys and Fears“ „Common“, „Earth“, „Traditions“, „Shamans“, „Dionysian“, „Colors“ und schließlich „Time and Infinity“.
Wir haben diese weitgehend „Gute-Laune-Biennale“ sehr genossen, ebenso einige Begleitausstellungen, über die ich separat berichten werde.
Ein Ärgernis und eine Zeitverschwendung waren für uns die beiden Hirst-Ausstellungen in den Museen von Pinault. Nicht nur wir empfanden die gezeigten Exponate als „gigantischen Kitsch“ – hier schlägt offensichtlich auch das „Marketingmonster“ zu, vor dem der Berliner Professor Günter Faltin in Wirtschaft und Kunst ausdrücklich warnt.
Venedig ist natürlich auch ohne Biennale immer eine Reise wert, ich habe über unsere spannenden Stadtspaziergänge in Wort und Bild schon in meinem früheren Reisebericht von 2015 ausführlich berichtet.
Die Biennale bringt insofern jedem Venedig-Besucher einen Zusatznutzen, zumal sich in der Zwischen- und sicher auch in der Nachsaison der Besucheransturm in den genannten Ausstellungen in Grenzen hält – den Durchschnitts- oder Kreuzfahrttouristen interessiert die moderne Kunst kaum.
- Kuratierter Zentralpavillon von Christine Macel
- Franz West, Österreich
- Liu Ye, China, Books on books
- Liu Ye
- Kiki Smith, Deutschland
- Kiki Smith
- Kiki Smith
- Marvan, Syrien
- Marvan, Syrien
- Olafur Eliason, Island, Green Light, Artistic Workshop
- Green Light, Artistik Workshop
- Artistic Workshop
- Kunstvolle Besucherin
- Arsenale mit Fischreiher
- Arsenale
- Arsenale
- Franz Erhard Walter, Deutschland, Biennale-Preisträger 2017
- Franz Erhard Walter, D, Biennale-Preisträger 2017
- Franz Erhard Walter, D, Biennale-Preisträger 2017
- Franz Erhard Walter, D, Biennale-Preisträger 2017
- Franz Erhard Walter, D, Biennale-Preisträger 2017
- Nicolas Garcia Uriburu, Argentinien
- Uriburu, Argentinien
- Michel Blacy, Collection des Chaussures, Monaco
- Michel Blacy, Monaco
- Julian Charriere, Future FossileSpaces, Schweiz
- Francis Upritchatd, Neuseeland
- Francis Upritchatd, Neuseeland
- Francis Upritchatd, Neuseeland
- Huguette Caland, Libanon, Models
- Huguette Caland, Libanon,
- Huguette Caland, Libanon,
- Abdoulye Konate, Mali
- Abdoulye Konate, Mali
- Sheila Hicks, USA
- Sheila Hicks, USA
- Liliane Porter, Mann mit Axt, Argentinien
- Liliane Porter, Mann mit Axt, Argentinien
- Liliane Porter
- Liliane Porter
- Liliane Porter
- Peter Miller, USA
- Michele Ciacciofera, Italien
- Michele Ciacciofera, Italien
- Michele Ciacciofera, Italien
- Michele Ciacciofera, Italien
- Michele Ciacciofera, Italien
Die diesjährige Biennale dauert bis zum 26.11.2017.
29.6.2017 Klaus Weidner